Wasserspender von Brita — Ein Ratgeber

wasserhahn

 

Brita stellt einen Veteranen auf dem Gebiet der Wasserspender dar. Schon seit unzähligen Jahren entwerfen, produzieren und verkaufen sie einige der wohl beliebtesten Wasserspendermodelle.

Doch nicht nur auf Wasserspender fokussiert sich Brita, denn die deutsche Firma stellt ebenfalls Kaffee- und Spülmaschinen, Wasserfilter und Kühlgeräte sowohl für professionelle als auch für Privatkunden her.

Bei so einem breitem Spektrum an Angeboten kann die Kaufentscheidung sehr schnell sehr schwierig erscheinen. Dafür haben wir diesen Ratgeber entwickelt.

Wir stellen alle der „Ionox“-Modelle Britas vor und raten Ihnen je nach Ihren Bedürfnissen zum Kauf. Die „Ionox“-Modelle zeichnen sich dadurch aus, dass sie sowohl für den privaten, als auch für den professionellen Nutzen produziert und vermarktet werden, sich also für verschiedene Arten von Käufern eignen.

 

Der Modellvergleich

Auftischanlagen

Brita bietet sogenannte Auftischanlagen an. Diese sind kompakte Wasserspender, die klein und kompakt genug sind, um auf einem Tisch betrieben werden zu können. Vier Modelle stehen zur Auswahl: Der Sodamaster in drei Ausführungen—30, 50 und 200—sowie der Bottler.

Zuerst schauen wir uns den Sodamaster an. Dieser Wasserspender wird als das Standardmodell unter den Auftischanlagen dargestellt und besitzt keine herausragenden Funktionen oder Eigenheiten. Das preiswerteste 30er-Modell ist klein, schlicht und kann stilles, kohlensäurehaltiges und gekühltes Wasser bereitstellen. Mit einem Kaufpreis von knapp unter 2.000€ ist der Sodamaster 30 zwar nicht billig, aber relativ preiswert im direkten Vergleich mit anderen Auftischgeräten. Außerdem wird es per direktem Anschluss an die Wasserleitung betrieben, was das lästige Austauschen der Wasserreservoirs endgültig abschafft.

Die 50er-Version des Sodamasters sieht nicht nur dank verändertem Design vielversprechender aus, sie ist es auch. Mit höherer Kapazität, schnellerer Bedienung sowie zusätzlichen Hygienefunktionen ist der Sodamaster 50 zwar technisch eindrucksvoller als sein kompakterer und leistungsschwächerer kleiner Bruder, aber eher an professionelle Kunden gerichtet. Nur bei vielen Nutzern, wie etwa in Bildungsinstitutionen oder Büros, machen die erweiterten Funktionen des Sodamaster 50 Sinn. Mit einem Preis von 3.000€—deutlich höher als das 30er-Modell—wird die Demografik des Sodamaster 50 nur noch stärker verdeutlicht.

An der Spitze der Modellhierarchie unter den Auftischanlagen steht der Sodamaster 200. Dieser ist eine überarbeitete Version des 50ers und ähnelt im großen und ganzen technisch gesehen sehr seinem Vorbild. Allerdings kann dieses Modell Wasser nun noch schneller kühlen und die Bedienung erfolgt noch flotter als bei den anderen beiden Brita-Modellen. Privatkunden werden wohl kaum den Sinn dieses übertrieben wirkenden Geräts ausmachen können, Großbetriebe oder Büros mit vielen Mitarbeitern aber sehr wohl.

Ein Spezialmodell wird ebenfalls angeboten: Der Bottler. Diese Auftischanlage basiert kein Bisschen auf den Sodamaster-Modellen und besitzt ein komplett eigenes Design. Es ist hauptsächlich für den Nutzen in der Gastronomie gedacht und kann automatisch Wasser in speziell präparierten und von Brita produzierten Wasserflaschen und -Behältern abfüllen.

Alle Auftischanlagen Britas sind ebenfalls als Einbauanlagen verfügbar. Diese sind in der Regel aufgrund der komplizierten Montage teurer als ihre kompakten Auftischversionen, doch können, wie der Name bereits andeutet, in die Gebäudestruktur eingebaut werden, um Platz zu sparen. Die eigentlichen Funktionen der Geräte verändern sich allerdings nicht.

Standgeräte

Standgeräte sind die allgegenwärtigen Wasserspender, bekannt aus Supermärkten, Schulen, Krankenhäusern und, in selteneren Fällen, dem eigenen Wohnheim. Diese Geräte sparen kaum Platz, sind aber effektiv und billig. Brita bietet drei verschiedene Standgeräte an: Den Sodamaster Aquatower in den Varianten 50 und 200 sowie eine Standversion des Bottlers.

Der Sodamaster Aquatower ist nicht sehr viel mehr als ein regulärer Sodamaster mit deutlich höher gelegter Zapfposition. Ganze anderthalb Meter hoch ist die Standversion des eigentlichen Auftischgeräts. Ansonsten gleichen sich die Stand- und Auftischbauarten des Sodamasters beinahe komplett. Aufgrund dessen ist der Sodamaster Aquatower, anders als die meisten Standgeräte, wie die Auftischversion leitungsbetrieben und besitzt kein austauschbares Reservoir.

Der eigentliche Vorteil hinter Standgeräten—ihr Preis—wird im Falle des Sodamaster Aquatowers zunichtegemacht. 3.500€—das sind etwa 500€ mehr als in der Auftischversion—will Brita für die 50er-Variante haben, 5.000€ für das 200er-Modell.

Der Bottler leidet am selben Problem: Er bietet beinahe die selben Features an wie in der Auftischvariante, aber für einen höheren Preis und bei höherem Platzverbrauch.

Alles in Allem müssen wir leider von den Standmodellen Britas abraten, da sie keine klaren Vorteile für die meisten Käufer anbieten.

 

Fazit

Die Kaufentscheidung sollte für sie als Privatkunden nun relativ leicht ausfallen: Der Sodamaster 30 in der standardmäßigen Konfiguration als Auftischgerät bietet nicht nur das beste Preis-Leistungsverhältnis aller Brita-Modelle, sondern auch ein platzsparendes und kompaktes Design. Falls Sie ein professioneller Kunde sind, sind Ihre Auswahlmöglichkeiten hier etwas breiter gefächert. Grob gesagt können wir Ihnen von den Standmodellen Britas abraten. Die Einbaumodelle sind es oft aufgrund teurer Montagen ebenfalls nicht wert, es sei denn, der Betrieb jedes anderen Gerätetyps sei unmöglich. Schließlich bleiben noch die Auftischgeräte übrig.  müssen Sie je nach der Anzahl der zu bedienenden Personen für sich entscheiden.

Wir wünschen Ihnen viel Glück beim Kauf!

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